Wick WH845 Luftbefeuchter 3,8 l
Verdampfer mit 3,8-l-Tank für Schlaf- und Wohnräume, ohne weißen Staub und leicht zu reinigen – aber ohne Hygrostat und mit Kalk am Heizelement.
Unsere Bewertung
Vorteile
- Kein weißer Staub: Mehrere Rezensionen heben ausdrücklich hervor, dass sich anders als bei vorher genutzten Ultraschallgeräten kein Kalkbelag auf Möbeln absetzt
- Die wasserberührenden Teile lassen sich laut mehreren Rezensionen abnehmen und in der Spülmaschine reinigen; das Heizelement sitzt oben, der Kalk fällt in eine herausnehmbare Schale
- Auf der niedrigen Stufe laut mehreren Rezensionen leise genug fürs Schlafzimmer, eine Rezension beschreibt den Betrieb als geräuschlos
- Auf Stufe 1 reicht eine Füllung laut einer Rezension einen ganzen Tag und hebt einen Raum von 20–25 m² auf 40–60 % Luftfeuchte
- Der Wassertank ist laut einer Rezension leicht zu befüllen, dicht verschließbar, transparent und über einen Griff herauszuheben
Nachteile
- Kein Hygrostat: Das Gerät hält die Luftfeuchte nicht selbst, zwei Rezensionen vermissen eine eingebaute Messung und regeln von Hand nach
- Kalkablagerungen setzen sich am Heizelement fest – laut einer Rezension hartnäckig, sodass bei hartem Wasser destilliertes Wasser nötig wird
- Auf der höheren Stufe laut einer Rezension zu laut für den Schlafraum; dort muss der Tank zudem alle 8–10 Stunden nachgefüllt werden
- Vereinzelte Rezensionen berichten von Ausfällen: ein Gerät lief nach rund zweieinhalb Jahren nicht mehr an, bei einem Käufer schalteten zwei Geräte wegen Überhitzung ab und lösten den FI-Schalter aus
- Der warme Dampf erwärmt den Raum mit, was laut einer Rezension bei warmem Wetter unangenehm wird; der Stromverbrauch liegt laut einer Rezension über dem eines Ultraschallgeräts
Unsere Einschätzung im Detail
Der Wick WH845 ist ein Warmwasser-Verdampfer mit 3,8-l-Tank, laut Hersteller ausgelegt für Räume bis zu 37 m². Das Wasser wird im Gerät erhitzt und als warmer Dampf abgegeben; das Heizelement sitzt dabei oben über der Verdampfungskammer. Mit rund 266 ausgewerteten Kundenbewertungen bei einer Durchschnittsnote von 4,2 von 5 Sternen gehört er zu den kleineren Posten in diesem Vergleich. Unsere Einschätzung stützt sich auf Herstellerangaben, das Datenblatt und die ausgewerteten Kundenrezensionen auf Amazon.de.
Montage und Inbetriebnahme
Aufgestellt und in Betrieb genommen ist das Gerät laut mehreren Rezensionen in wenigen Minuten: Wasser einfüllen, einschalten, fertig. Bedient wird über zwei Intensitätsstufen von Hand; ein Hygrostat, der die Luftfeuchte selbst hält, ist nicht vorhanden, und auch eine Anzeige der Luftfeuchte fehlt. Eine Rezension empfiehlt deshalb ein separates Hygrometer und das Nachregeln von Hand. Der 3,8-l-Tank lässt sich laut einer Rezension über einen Griff an der Oberseite herausheben, leicht befüllen und dicht wieder verschließen; weil er transparent ist, bleibt der Wasserstand sichtbar. Duftpads kommen in ein Fach an der Vorderseite, ätherische Öle in eine Vertiefung im Deckel.
Wirkung
Der Hersteller nennt zwei Stufen und eine Eignung für Räume bis zu 37 m² bei bis zu 24 Stunden Betrieb pro Füllung. In den Rezensionen deckt sich das für kleinere Räume: Ein Käufer berichtet, dass die niedrige Stufe einen Raum von 20–25 m² zuverlässig auf 40–60 % Luftfeuchte hebt und dabei einen ganzen Tag durchläuft. Eine Rezension aus Frankreich bringt einen 50 m² großen Wohnraum im Winter auf 50–60 %, allerdings auf der höheren Stufe und mit Nachfüllen alle 8–10 Stunden – für die Herstellerangabe von 37 m² sollten Sie deshalb mit der zweiten Stufe rechnen. Mehrere Rezensionen stellen die Wirkung ausdrücklich über die vorher genutzten Ultraschallgeräte, eine davon besonders an kalten Tagen. Weil das Wasser erhitzt wird, gelangen laut Herstellerangabe weder Mineralien noch Keime aus dem Tank in die Luft; der Hersteller gibt den Dampf als bis zu 99 % bakterienfrei an. Eine Rezension berichtet allerdings von einem Gerät, das auf Stufe 2 wiederholt wegen Überhitzung abschaltete. Zu trockene Luft trocknet die Schleimhäute aus; eine Luftfeuchte von 40–60 % gilt als angenehmer Bereich, und bei anhaltenden Beschwerden ersetzt das Gerät keinen Arztbesuch.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Beim Wartungsaufwand gehen Bauform und Wasserhärte gegeneinander. Für die Bauform sprechen mehrere Rezensionen ausdrücklich: Das Heizelement sitzt oben, der abfallende Kalk landet in einer herausnehmbaren Schale, und die wasserberührenden Teile dürfen laut zwei Rezensionen in die Spülmaschine. Eine Rezension beschreibt die Entkalkung nach einem Monat mit gefiltertem Wasser als unkompliziert und lobt, dass alle zu reinigenden Stellen gut zugänglich sind. Gegen die Bauform spricht das Wasser: Eine andere Rezension berichtet von schnellen, hartnäckigen Kalkablagerungen direkt am Heizelement und stellt die Wahl zwischen Abschaben und dem Kauf von destilliertem Wasser. Dazu kommen Folgekosten für die Verdunstungspads, deren Verschleiß laut einer Rezension angezeigt wird, und für die Duftpads. Zur Haltbarkeit gibt es zwei Gegenstimmen: Ein Gerät lief nach rund zweieinhalb Jahren unregelmäßiger Nutzung nicht mehr an, ein Käufer berichtet bei zwei Geräten von Abschaltungen wegen Überhitzung, verbranntem Geruch und ausgelöstem FI-Schalter im dritten Winter.
Verarbeitung und Qualität
Mit 30,5 x 31,5 x 19,5 cm und 2,34 kg laut Datenblatt bleibt das Gerät kompakt; zwei Rezensionen beschreiben es als klein, durchdacht und ausgereift, eine davon nennt das Netzkabel angenehm lang. Das Aussehen mit dem blauen Wassertank kommentieren zwei Rezensionen ironisch, ohne daraus einen Mangel zu machen. Zwei Rezensionen melden in den ersten Betriebstagen einen deutlichen Plastikgeruch, der in einem Fall am zweiten Tag verschwunden war. Kritisch fällt eine Rezension zum Service aus: Der Käufer fand weder beim genannten Hersteller noch unter der in der Anleitung angegebenen Adresse eine Anlaufstelle für die Garantie.
Für wen eignet sich das Gerät?
Der Wick WH845 eignet sich für Schlaf- und Wohnräume bis rund 25 m², in denen weißer Staub und Keime aus dem Wassertank die Hauptsorge sind: Beides hält das Verdampfungsprinzip aus der Raumluft. Wer hartes Leitungswasser hat, muss dafür mit Kalk am Heizelement rechnen und entweder regelmäßig entkalken oder destilliertes Wasser kaufen. Für größere oder offene Wohnbereiche reicht die niedrige Stufe nicht; auf der höheren wird das Gerät laut einer Rezension für den Schlafraum zu laut. Ohne Hygrostat müssen Sie die Luftfeuchte selbst nachregeln. In Räumen mit kleinen Kindern sollten Sie zudem bedenken, dass hier heißes Wasser im Gerät steht.
Ausstattung im Überblick
- Warmwasser-Verdampfer: Das Wasser wird im Gerät erhitzt und als Dampf abgegeben, laut Hersteller bis zu 99 % bakterienfrei
- 3,8-l-Wassertank, laut Hersteller für bis zu 24 Stunden Betrieb ohne Nachfüllen
- Zwei Intensitätsstufen, laut Hersteller für Räume bis zu 37 m² ausgelegt
- Abschaltautomatik bei leerem Wassertank
- Fach für VapoPad-Duftpads mit zwei Menthol-Pads im Lieferumfang, dazu eine Vertiefung im Deckel für ätherische Öle
- Abmessungen 30,5 x 31,5 x 19,5 cm, Gewicht 2,34 kg laut Datenblatt
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Drei weitere Geräte aus unserem Vergleich:
Fazit der Redaktion
Wick WH845 Luftbefeuchter 3,8 l ist ein kompakter Warmwasser-Verdampfer für Schlaf- und Wohnräume bis rund 25 m², der ohne weißen Staub arbeitet und sich dank des oben sitzenden Heizelements leicht reinigen lässt. Ohne Hygrostat, mit Kalk am Heizelement bei hartem Wasser und vereinzelten Ausfallberichten bleibt aber Abwägung nötig.
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